Am Saturday 13.4.2013 im Sass:
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Im Keller Unter Sternen - “HUNTER EXPRESS” RELEASEPARTY

Gehst du hin?




Im Keller Unter Sternen - “HUNTER EXPRESS” RELEASEPARTY

Saturday, 13.4. 23:00 // Club

2x2 Gästelistenplätze zu gewinnen!

Sorry, dieses Gewinnspiel hast du wohl verpennt! Hier gibts weitere Gästelistenplätze!

Rodney Hunter (hunter rec, birdkids)
Skwerl (birdkids, g-stone, gigolo rec)
Lee Stevens (luv shack rec.)

Ein klassischer Senkrechtstarter war Rodney Hunter nie: Er hatte schon über 15 Jahre Erfahrung und eine Grammy-Nominierung als Produzent in der Tasche, als er vor knapp zehn Jahren sein gefeiertes erstes Soloalbum veröffentlichte. In diesem Frühjahr lässt der Producer-Veteran aus Wien nun den „Hunter Express“ einfahren, so der Titel seines dritten Albums. Sicher auf den Schienen zwischen Funk, Electro, Soul, House und HipHop gelagert, schlägt der Nachfolger zu seinen beiden G-Stone-Releases „Hunter Files“ (2004) und „Hunterville“ (2007) lässig die nötigen Brücken zwischen den verschiedenen Dekaden und schert sich dabei nicht im Geringsten um die neuesten Hype-Erscheinungen.

Kein Wunder: Immerhin reden wir hier von weit über zwei Jahrzehnten, die Mr. Hunter nun schon Musik macht – oftmals auch hinter den Kulissen. Aufgewachsen in den USA und Wien, trug er einen gewaltigen Teil dazu bei, dass die Hauptstadt Österreichs schon bald zur internationalen Downtempo-Metropole werden sollte (Stichwort „Vienna Sound“), denn er machte schon in den späten Achtzigern gemeinsame Sache mit einem gewissen Herrn Kruder: The Moreaus hieß das damalige Gemeinschaftsprojekt, an dem auch DJ DSL und Sugar B beteiligt waren. Ab Mitte der Neunziger gemeinsam mit Werner Geier unter dem Projektnamen Uptight als Produzent aktiv, arbeitete er in den letzten 20 Jahren mit so unterschiedlichen Musikern wie dem Jazzer Mark Murphy (und wurde für diese Zusammenarbeit sogar für einen Grammy Award nominiert), Aphrodelics, Tosca, Doug E. Fresh oder den Gravediggaz zusammen. Meistens stand er hinter den Reglern und verpasste der Version eines anderen den ultimativen Feinschliff; doch schon seine beiden Soloalben zeigten ganz klar, dass er wie kaum einer versteht, unterschiedliche Styles von Funk bis Mid-Tempo, von House bis R&B unter einen Hut zu bringen.
Nach einem Berlin-Abstecher inzwischen seit einigen Jahren wieder zurück in Wien, ist der Referenzrahmen für Album #3 nach wie vor ganz klar seiner: Funk, Soul, ein Seitenblick auf den Dancefloor, Boogie, ein wenig R&B, ein bisschen mehr Platz für den Hüftschwung – von Slap-Bass bis Talkbox ist alles drin, um die Party voranzutreiben. Und die geht bekanntlich nur so lange, wie die Ladies sich amüsieren, auch darauf hat Rodney Hunter, ein selbst erklärter „Ladies’ Man“, schon immer viel Wert gelegt.

Der Einfluss jener Platten, die sein Vater als DJ in den Siebzigern und Achtzigern aufgelegt hat, ist ganz deutlich auf diesem Album zu verspüren. Während schon der erste Track mit Gast-Vocals von Ola Egbowon aus Nigeria dem Titel „Let Your Body Loose“ alle Ehre macht, zeigen auch Tracks wie „Midas“ (Update zum Soul der frühen Achtziger), „Sunshine“ feat. Jay Sebag (Nu-Disco meets House-Flavor), „Raunchy Hot“ und „TBA International“ feat. Aladin mit seinem orientalischen Einschlag, dass Rodney nie vergisst, wie wichtig ein gutes Fundament aus Bass und Schlagzeug ist (seine beiden Instrumente übrigens).

Nach „Amaze Me“ (feat. Ola Egbowon & Cesar Sampson) geht es weiter mit „Do It Some More“, dem satten Funk-Track „Stringway“ und einem Gastauftritt der Stereo MCs auf dem Stück „Metamorphosis“, das abermals nach Dancefloor-Action schreit. Das Mikrofon wandert danach in die Hände von Jazzanova-Mann Paul Randolph („Especially For You“), wobei Rodney das Tempo hochfährt, um es gleich wieder zu drosseln („Right Here Right Now“) und klassischen Eighties-Pop zu präsentieren. Abschließend setzt er noch einmal auf schlichte Hypnose unter Einsatz von Groove („As Simple As It Can Be“) und auf Achtziger-Talkbox-Styles, wenn er mit „Mysterious“ an das Erbe von Zapp und Co. anknüpft.

Typisch für einen Express: Das zu überbrückende Terrain ist groß, das Tempo ist flott, die Ausstattung ist gehoben, die Gäste sind hochkarätig. Sitzplätze braucht man in diesem Fall trotzdem nicht zu reservieren – weil eh getanzt wird.

1010, karlsplatz 1, Wien

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